Heute geht es um unsere lieben Follower!
Und damit sind wir schon mitten im ersten Problem – dem Wort Follower.
Es klingt so, als würden sie „nur folgen“ – passiv hinterher, immer einen Tick zu spät.
Genau daraus entsteht eines der zwei großen Follower-Probleme:
passive Bewegung und damit eine verzögerte Reaktion des Followers.
Das zweite Problem:
Backleading – der Follower versucht, die Figur schon vor der eigentlichen Führung zu erraten und schmeißt sich regelrecht in eine Richtung.
Wie ein Torhüter beim Elfmeterschießen, der sich einfach mal entscheidet und hofft, dass es die richtige Ecke ist. 😅
Beides ist unangenehm – und nicht wirklich ratsam.
Der gemeinsame Grund für beide Probleme ist meistens Unsicherheit:
Unsicherheit mit dir selbst, mit deinem Partner, mit deiner Balance, mit deinem Tanzstil, mit der Musik… oder von allem ein bisschen! 🙈
Die Lösung:
An deinen Solo-Skills arbeiten!
Lerne, deinen Körper aktiv und agil zu bewegen.
So bringst du dich in eine gute Ausgangsposition, aus der du jederzeit nicht nur auf den Leader reagieren kannst – du kannst sogar PROagieren, ohne dem Leader die Führung wegzunehmen.
Das ist der Unterschied zwischen „nur mitfahren“ und „co-piloten“ im Tanz-Cockpit… ✈️
Du machst dich damit leicht, beweglich, nachvollziehbar… und damit: führbar! 🎯
Der Leader agiert wie ein Guide – der Guide zeigt „nur“ den Weg.
Follower gehen… äh, TANZEN… diesen Weg selbst – aktiv!
So entsteht eine Partnerschaft auf Augenhöhe, in der beide aktiv beteiligt sind.
Und nein, das funktioniert nicht nur mit „guten Leadern“!
Je „schwächer“ der Leader, desto wichtiger wird das Ganze!
Häppy Following (and Leading),
Dado