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Es sind nicht die großen Gesten…

Hey, Flow-Dancer! 😁
Heute verrate ich dir das vielleicht wirkungsvollste – und gleichzeitig unspektakulärste – Geheimnis für echtes Tanzgefühl!
Dieses „Geheimnis“ hat nicht nur mir in jedem Aspekt meines Tanzens geholfen – auch meine Einzelcoaching-Klienten wenden das mit einem großen Erfolg an und schwüren mittlerweile drauf! 

Die Wahrheit:
Wir Menschen überschätzen oft, was wir an einem Tag erreichen wollen (volle todo-Listen) – und unterschätzen, was durch ganz kleine tägliche Schritte über Wochen und Monate möglich ist.

Nicht große Sprünge bringen den Flow in deinen Tanz sondern kleine, konsequente Schritte in die richtige Richtung.

Das vermeintliche Geheimnis lautet also:
Mache viele, regelmässige (tägliche) dafür kleine Übungen (unter 90 Sekunden) über längere Zeit und beobachte, wie dein Tanzgefühl von Woche zu Woche souveräner wird.

Mini-Drills > Maxi-Wirkung

Wichtige Merkmale dieser Drills:

  • kurz (unter 90 Sekunden)
  • Konzentrierte Ausführung
  • möglichst oft (täglich)

Diese Drills sind wie Espresso – wenig Wasser, aber intensiv und konzentriert.

10.000 Schritte – und jeder zählt 
Stell dir vor, du willst 10.000 Schritte gehen.
 Wie machst du das?
 
Genau: Einen Schritt nach dem anderen.
 10.000 Mal!
Jeder einzelne Schritt zählt.
 Genauso ist es beim Tanzen. 
Nicht der eine große Workshop, nicht die 50. neue Figur, sondern die kleinen, täglichen Commitments bringen dich wirklich voran.

Da gibt es aber ein Problem…

Wir vergessen die kleinen Commitments.
 Oder wir glauben, sie bringen eh nichts.
 
Falsch!
 
Der Trick: Verknüpfe deine Mini-Drills mit Alltagssituationen und mache daraus eine Gewohnheit.
Du machst dir einen Kaffee? Mach während dessen 3 Gegenbewegungen mit dem Oberkörper. 
Gehst du auf die Toilette? Nutze es, um deine Drehungen zu üben – einmal links einmal rechts. 
So werden die Übungen zur Gewohnheit.
 Und Gewohnheiten sind das, was dein Tanzgefühl und Wirkung auf der Tanzfläche wirklich verändert.

Hier ein paar Ideen, wie du Bewegung bewusst in den Alltag integrierst:

  • Beim Kaffee: 3 bewusste Gegenbewegungen/Verdrehungen mit dem Oberkörper
  • Beim Treppensteigen (hoch): Bodendruck spüren, bewusst hochdrücken und Aufrichtung aktivieren
  • Beim Treppensteigen (hinunter): Gleitend Treppen steigen als hättest du ein Buch auf dem Kopf
  • Beim Zähneputzen: Einbein-Stand üben
  • Beim Sitzen: Haltung checken, Körpermitte aktivieren
  • Beim Musikhören: Die „1“ im Song finden, die Phrasenwechsel erkennen, die Akzente versuchen zu antizipieren.

Warum die meisten trotzdem (noch) nicht dranbleiben

Weil’s „zu wenig“ erscheint.
Weil man denkt: „Das kann doch nicht den Unterschied machen.“
Doch!
Es ist wie bei einem guten Tanz- (oder Lebens)partner: Nicht eine große Geste oder coole Figur zählt – sondern viele feine, kleine Impulse die Vertrauen aufbauen.

Setz dir klare Trigger. Mach aus „Wenn X, dann Y“ dein persönliches Flow-Rezept.

(Beispiel: „Wenn ich Musik höre, suche ich die ‚1‘. Wenn ich Treppen steige, drücke ich mich aktiv vom Boden.“)

Also: Tanz beginnt nicht auf der Fläche – sondern im Alltag!

Du brauchst keine Extra-Zeit.
Du brauchst nur eine Entscheidung: Jetzt anfangen.

Mach heute den ersten Mini-Drill.
Und dann morgen den nächsten.
Und bald wirst du dich wundern, was alles auf einmal geht.

Challenge für diese Woche:
Wähle 2 Alltagssituationen, die du ab jetzt mit Mini-Drills verbindest.

Klingt klein? Ist es auch. Und genau das ist der Punkt.

Ich will aber nicht Verantwortung übernehmen, wenn du deswegen auf einmal beginnst zu viel Kaffee zu trinken oder 5 Mal am Tag deine Zähne zu putzen. 😄

Let’s dance – überall, jederzeit, dauernd.

Häppy dancing,
Dado

P.S. Wenn du dir nicht sicher bist, welche Übungen du machen sollst, im Memberbereich unserer Online Academy haben wir eine große Auswahl an Übungen und Konzepten, die dein Tanzgefühl nachhaltig verbessern.
Jeden Dienstag üben wir sie in unseren Member-Livestreams gemainsam!
Du kannst dir HIER einen Voll-Zugang für nur 7€ holen! 😊