Heute ist Montag…
Tanzma´s trotzdem an!
1, 2, 3… 5, 6, 7… in Salsa & Bachata
2341 in Rumba…
123 im Walzer, usw…
So tanzen die meisten – nach Zahlen.
Und am Anfang ist das auch gut so!
Zahlen geben Halt. Sie sind viel leichter zu greifen als Musik, die von allen Seiten gleichzeitig auf dich einprasselt.
Aber irgendwann merkt man:
Die Basics sitzen… und trotzdem fühlen sie sich ein bisschen trocken an. Sauber getanzt, aber ohne Saft. Ohne Farbe. Flach eben…
Ein bisschen bekannt?
Dieses Wochenende hatten wir Anichi Perez bei uns in der Tanzschule – einen der Weltbesten Salsa Instruktoren, wenn es um die Musikalität geht.
Fünf Salsa-Musicality-Workshops mit einer Gruppe an einem einzigen Wochenende!
Und ich konnte richtig spüren, wie schwer sich viele mit Latin-Musicality tun – vor allem, je tiefer wir ins Thema eingetaucht sind. 🤯
Total verständlich!
Anichi hat die Salsa-Musik nämlich auseinandergenommen. Instrument für Instrument.
Die Congas mit ihrem Tumbao-Rhythmus.
Die Clave.
Der Bass und die Cowbell.
Und irgendwann hat jede/r im Raum realisiert:
Jedes Instrument bringt seine eigene Energie mit, sein eigenes Feeling – UND auch seinen eigenen Rhythmus.
Die Clave ist sozusagen das Rückgrat, an dem sich alle anderen orientieren.
Die Congas legen mit dem Tumbao einen Puls drunter, der dich richtig nach vorne zieht.
Bass und Piano spielen oft ganz bewusst zwischen den Zählzeiten – und genau dort entsteht diese Spannung, die Latino-Musik so lebendig macht.
Klingt nach viel?
Ist es auch! 😅
Wie soll man das bitte alles gleichzeitig hören UND dabei noch tanzen?
Gute Nachricht: Musst du gar nicht.
Ein Instrument reicht für den Anfang völlig.
Aber wieso ist das überhaupt so wichtig?
Weil sonst nicht nur deine Tanzbewegung leidet.
Es leidet auch die Emotionalität in deinem Tanz.
Kennst du das Gefühl, wenn du deine Bewegung mit deiner Atmung verbindest? Z.B. m Yoga und Pilates ist die Atmung zentral, wie wir wissen.
Auf einmal wird die Bewegung leichter. Runder. Es passt einfach.
Genau das passiert, wenn du die Betonungen und die Energie der Musik mit deiner Bewegung verbindest.
Es entsteht eine Resonanz.
Die Musik schwingt in deiner Bewegung mit – und das fühlt sich soooo schön und zufriedenstellend an!
Lange Rede, kurzer Sinn:
Zahlen sind ein super Einstieg.
Aber wenn du beim Tanzen etwas fühlen willst (und eine andere Optik haben willst)… wenn du ganz viel Saft in deinen einfachen Basics spüren willst… dann führt kein Weg an der Musikalität vorbei – in jedem Tanzstil!
Und das Schöne daran: Dafür brauchst du keine einzige neue Figur.
Dein Basic reicht.
Leicht ist das nicht – das hat das Wochenende eindeutig gezeigt. Aber diese Reise lohnt sich!
Ganz konkret heißt das, wenn du Latino Rhythmen verstehen willst:
Lad dir die App „Salsa Rhythm“ aufs Handy.
Dort kannst du einzelne Instrumente ein- und ausschalten.
Schalt alles aus bis auf die Congas – und tanz nur deinen Basic dazu.
Dann das Gleiche mit der Clave. Dann mit dem Bass.
Spür mal hin: Verändert sich dein Basic? Fühlt er sich anders an?
Ich wette, ja. 😉
Und falls du dabei lieber jemanden an der Seite hast, der dich da Schritt für Schritt durchführt…
da können wir dir in der Social Dancing Academy übrigens helfen.
Meine ich nur…
Also…
Die Musikalität im Paartanz ist eine lange Reise – aber eine, die auch alles verändert!
Häppy Dancing,
Dado
Eine Bitte zum Schluss:
Wenn du durch unsere Inhalte schon mal gelacht, gelernt oder getanzt hast – schenk uns ein paar 5 Sterne auf Google ⭐⭐⭐⭐⭐ (oder ohne Login auf ProvenExpert-Plattform)
…und wir schicken dir von Herzen ein tanzendes Lächeln zurück! 💛🤗