Die Power von Cross-Training im Social Dancing

Bevor du den Begriff Cross-Training falsch interpretierst, beginne ich mit seiner Definition:

Cross Training bedeutet im Sport, dass du eine alternative bzw. komplementäre (eventuell sogar ganz konträre) Disziplin parallel zu deiner Originaldisziplin trainierst.

Im Social Dancing umgesetzt bedeutet es, dass du dich entweder mit einem anderen Tanzstil beschäftigst oder dass du dich einem Aspekt von deinem Originaltanzstil widmest, den du bisher noch gar nie wirklich verfolgt hast.

5 Gründe für Cross-Training im Social Dancing

Es gibt so viele Gründe dafür und alle verbessern deine Tanzskills auf eine unglaublich powervolle Art und Weise.

  1. Cross Training “attackiert” bisher unterentwickelte Muskeln und Kapazitäten
    Durch spezialisiertes Training in einem Bereich tendieren wir zu einer einseitigen Belastung in jeglichem Sinne.
  2. Wir erweitern unsere Tanztechniken UND -Taktiken.
    Lead & Follow im Salsa und Tango Argentino haben zwar die gleiche Intention, aber gaaaaaaanz unterschiedliche Herangehensweisen. Beide können jedoch einander komplementieren, bereichern und voneinander profitieren
  3. Wir erweitern unsere Horizonte
    Durch einen neuen Tanzstil lernen wir eine ganz neue Idee der Bewegung im Paar zur Musik kennen. Wenn ein Tangotänzer auf einmal mit Lindy Hop beginnt, erlebt er eine ganz neue Welt der Bewegungen und Interpretationen.
  4. Cross-Training verhilft zu einem ganzheitlichen Verständnis von Tanz
    Wir werden manchmal “betriebsblind”, wenn wir uns nur in einer Disziplin bewegen. Das schränkt unsere Sinne und Vorstellungskraft ein. Wir sehen alles durch eine gefärbte Brille und das ist für unsere tänzerische Entwicklung im Gesamten nicht vorteilhaft.
  5. Neue Reize bringen neue Motivation und Inspiration
    Wenn wir uns neuen Reizen aussetzen, werden bestimmte Zentren angesprochen, die sonst bisher verschlafen waren. Das setzt neue Energien frei und man fühlt sich dadurch lebendiger.

Fazit

Ich könnte ewig weiter aufzählen, aber das wäre nicht im Sinne von dem “Miniblog-Gedanken”, der für diese Advent-Serie maßgeblich ist. 😉

Wahrscheinlich die größte Herausforderung beim Cross-Training ist ein gewisser Widerstand in uns, der nicht daran glaubt, dass dieser neuer Aufwand überhaupt etwas bringt.
Oft denken wir uns (bewusst oder unbewusst), dass die Benefits des Cross-Trainings gar nicht dafür stehen, um uns der eventuellen Unbequemlichkeit von etwas ganz Neuem auszusetzen.

Versuche diese heimliche (und nicht ganz konstruktiver Stimme) zuerst zu erkennen und lerne dann, sie zu ignorieren.
Wenn dich nur einer der oben erwähnten fünf Gründe anspricht, dann hast du bereits einen Grund mehr, eine ganz neue (konstruktive) Stimme erklingen zu lassen. 😉

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