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Die unglaubliche Wirkung der Mikro-Übungen

Das Problem mit "Alles oder nichts"

Unser menschliches Gehirn mag simple und klare Situationen, in denen es nicht dauernd Entscheidungen treffen muss. Schwarz oder weiss, gut oder schlecht, fit oder nicht fit, lernen oder nicht lernen… Entweder oder…

Diese simple Dualität entspricht aber nicht der Realität. In der Realität haben wir z.B. sehr viele Nuancen von Grau zwischen Schwarz und Weiß, oder? 

Wohin will er denn jetzt schon wieder damit?

In diesem Artikel widme ich mich dem Tanzen (schockierend, ich weiß), aber in einem sogenannten Mikro-Modus!

Und was bedeutet das schon wieder? 

Mehr zu diesem Begriff etwas später, aber generell so viel: 

Es bedeutet, dass sich diese oben erwähnte strenge Dualität nicht auf unser Tanzen übertragen muss. 

Speziell in der Corona-Krise haben sehr viele Tänzer*innen eine 100%ige Tanzpause gemacht.
Die Umstände haben es für uns entschieden: keine Socials, keine Tanzkurse, keine Festivals, eventuell kein Partner, usw.
So viele Gründe bzw. Ausreden, um nicht zu tanzen…

Eine Pause zu nehmen ist aber nicht immer etwas Schlechtes und kann oft sehr produktiv für unseren Fortschritt werden. Allerdings kann eine SEHR  lange (und ungewollte) Pause auf mehreren Ebenen sehr wohl kontraproduktiv sein.

Die Power von Mikro-Sessions

Vergleichen wir es mit dem Zähneputzen. Die Zähne werden nicht schlecht, wenn man sie einen oder zwei Tage nicht putzt – aber nach mehreren Wochen Nichtputzen ist das schon eine andere Geschichte, oder?
Die Zähne werden auch nicht auf einmal so viel weißer und besser, weil man sie drei Tage hintereinander geputzt hat. Aber jeden Tag mindestens zwei Mal… Wieder eine andere Geschichte…

So läuft es auch mit unserem tänzerischen Skills.
Wenn unsere Muskeln nicht ständig an eine Aktivität „erinnert“ werden, schwindet langsam ihre „Erinnerung“ an diese Bewegung. 

Da kommen eben die Mikro-Sessions ins Spiel. Ich habe sie immer wieder in meinen Artikel erwähnt: 

Mikro-Drills oder Mikro-Sessions sind sehr kurze (Tanz)Übungseinheiten, die mit wenig Zeit helfen, unsere „Tanzmaschine“ auf Trab zu halten. 

In den vergangenen Monaten bin ich naturgemäß viel weniger zum Tanzen gekommen wie viele andere auch. Aber durch meine Mikro-Drills bin ich körperlich und geistig dem Tanzen sehr nahe geblieben.

Mein Körper ist durch sie tanzfit geblieben, obwohl ich keine langen Kursabende und Socials „erleben“ konnte. 

Wie beim Zähneputzen lautet die Devise hier: täglich!
Oder zumindest so oft es geht. 

Ich habe es schon oft gesagt: 

Jeden Tag ein paar Minuten zu üben, ist viel effektiver als eine Stunde die Woche. Bei weitem!

Die Kontinuität bei Mikrodrills ist eine essentielle Komponente für die Entwicklung einer neuen Fähigkeit.

Das gute Gefühl danach

Mikro-Sessions bringen sehr viele Vorteile mit sich wie z.B. die Zeitersparnis, ein sehr überschaubares Commitment, einfache Umsetzung und Unabhängigkeit von anderen Personen wie Tanzlehrer oder Tanzpartner, usw.

Ein weiterer essentieller Vorteil ist das gute Gefühl danach!

Nach dem Tanzen fühlen wir uns meistens wohl und erfüllt. Uns zur Musik zu bewegen heitert uns auf.
So, das waren die News der Woche!

Oft aber hängen wir dieser an sich simplen Tätigkeit einen Rucksack voller Erwartungen, Voraussetzungen und Konditionen um, die erfüllt werden „müssen“, damit wir es als gut genug empfinden.

Du kannst jedoch aufstehen, ein Tanzlied auflegen und dazu (mit oder ohne Partner) tanzen. Und das ist zu Hause unbegrenzt umsetzbar – by the way.;-)  Ich garantiere dir (und das weißt du auch), du wirst dich danach (noch) besser fühlen.

Wieso machen es dann die meisten nicht?

Weil viele nicht daran glauben, dass es irgendetwas bringt, nur ein paar Minuten zu üben.

Im Allgemeinen glauben viele nicht, dass ein paar Minuten Mikroübungen unsere Fähigkeiten oder z.B. unsere Fitness verbessern können.

Ich persönlich schwöre aber auf Mikro-Sessions egal um welche Tätigkeiten es geht. Beim Tanzen erst recht!

Bereits seit vielen Jahren halte ich meinen Körper durch Mikrotrainings fit. Es sind maximal ein paar Minuten pro Tag, die ich dafür „opfern“ will und es funktioniert großartig. 

Manchmal nehme ich mir mehr Zeit, aber meistens bleibe ich bei den kurzen Einheiten!

Der Witz an der Geschichte: ich fühle mich ähnlich gut nach einer sehr kurzen Einheit wie nach einer längeren!

Es fühlt sich einfach sehr gut an zu wissen, dass man etwas für sein Wohlgefühl getan hat, auch wenn es objektiv gesehen quantitativ wenig ist.

On oder Off? Weder noch!

Die für mich wichtigste Eigenschaft von den Mikrodrills ist, dass ich am Ball bleibe! 

Und wenn ich auch wirklich gezielte Übungseinheiten für eine spezifische Fähigkeit ausübe, merke ich wie ich in nur ein paar Einheiten beginne bestimmte Bewegungen deutlich genauer oder „leichtfüßiger“ auszuführen.

Früher hatte ich diese On/Off Phasen, wo ich entweder viel oder gar nichts gemacht habe, und das hat mich immer schon sehr frustriert. Mikro-Sessions (gezielt oder allgemein gehalten) helfen mir, auf eine einfache Art und Weise Kontinuität zu behalten. Sie helfen mi,  meine positive Gewohnheiten weiter zu verstärken und auszubauen. 

Fazit

Es muss also kein entweder/oder geben, wenn es darum geht eine Disziplin in seinem Fokus zu behalten. Das Tanzen (oder ein sonstiges Hobby) muss nicht entweder voll oder gar nicht ausgeübt werden.

Die Mikro-Sessions sind meiner Meinung nach das perfekte Tool, um effektiv seine Skills entweder zu erhalten oder in vielen Fällen auch zu verbessern.

Deswegen haben wir in unserer Online Academy so viele kurze Drills und Mikro-Übungen zum Mitmachen, da wir und sehr viele unserer Mitglieder an ihre Wirkung glauben. 

Diese Schleichwerbung musste jetzt sein. 😉

Denn die häufigste Ausrede der Tänzer*innen ist, dass sie nicht wissen, was sie genau „drillen“ sollen. Wir nehmen dich da gerne an der Hand und üben mit dir gemeinsam. 😉

Go Micro gain Maxi,
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One Comment

  1. Dem kann ich voll und ganz zustimmen. In jungen Jahren, man wird halt (Gott sei dank) älter, habe ich in der Kirche beim Stehen meinen Gleichgewichtssinn trainiert in dem ich beim Stehen immer abwechselnd den Körperschwerpunkt auf den rechten bzw linken Vorderfuss verlagert und gehalten habe was mir bei meinem Sport (Skilanglauf) sehr geholfen hat.

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