Essentials! – das Konzept und die Herangehensweise

Wie in der Essentials!-Beschreibung bereits erwähnt, geht es in diesem Programm um das Kreieren neuer positiver Bewegungsgewohnheiten, die wir in unserem Tanzen gerne sehen und spüren wollen.

Wir wollen neue Reflexe und Trigger aufbauen, die uns in kritischen Situationen „retten“ bzw. diese Situationen erst gar nicht aufkommen lassen. Cool, oder?

Aber wie?

Das passiert in drei Phasen:

1.Wahrnehmung des Status Quo + Entdeckung des neuen Ergebnis

2.Neue Gewohnheit/Bewegung im Alltag etablieren und automatisieren

3.Neue Gewohnheit/Bewegung in den Tanz transferieren, immer wieder abrufen und dann automatisieren

 

In der 1. Woche beginnen wir mit den Übungen und Lektionen, bei denen du erstmal über deine momentane Aufrichtung reflektierst.
Dabei ist es wichtig, dass du deine Aufrichtung möglichst neutral von aussen beobachtest und ohne Attribute analysierst.
Sei nett zu dir selbst und verurteile dich nicht für das, was du vorfindest. Du bist ja schlussendlich hier in diesem Kurs, um genau diese Bereiche zu verbessern, und wir helfen dir leidenschaftlich gerne dabei! 💪🏻😉

Danach sollst du ganz genau wissen, was du tun solltest, um eine möglichst korrekte Ausführung zu gewährleisten.
Nicht vergessen, wir bilden hier und trainieren Gewohnheiten. Es ist kontraproduktiv, wenn du inkorrekte Ausführung einer Übung sehr oft wiederholst.
Fokus ist der Schlüssel!

Deswegen betonen wir immer wieder in diesem Programm, dass es besser ist sehr kurze aber hoch konzentrierte Einheiten zu absolvieren als lange Einheiten mit einer halben Konzentration.
Der Fokus macht einen großen Unterschied für deinen Erfolg und auch deine Zeiteffizienz! 😉

In der 2. Phase geht es an die Aktivierung dieser neuen Bewegungsgewohnheit (z.B. Aufrichtung) in deinem Alltag. Das bringt viele Vorteile für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden. Wenn du diese Bewegung im Alltag und in einem weniger komplexen Kontext als beim Tanzen aktivieren und dann automatisieren kannst, besteht eine große Chance, dass du es beim Tanzen auch schaffst.

Die 3. und entscheidende Phase profitiert natürlich von den zwei vorherigen Phasen. Hier nehmen wir diese positive Aktivität aus unserem Alltag und wenden sie im Tanzen an. Wir kreieren eine Brücke zwischen dem Alltag-und Tanz-Kontext.

Der Kontext ist hier ein Schlüsselfaktor. Wir Menschen verbinden unterbewusst bestimmte Aktivitäten mit bestimmten Zusammenhängen. Es ist oft sehr schwer die gleiche Aktivität in einem neuen Kontext abzurufen und erst zu automatisieren. Aber das ist ok. Du hast ja diesen Kurs, der dir bei diesem Prozess hilft. 😉