Aufrichtung – Tag 7, Morgen

Es ist der letzte Tag der Aufrichtungs-Woche und wir hoffen, dass du bereits eine Veränderung in deinem Körper spürst.
Auch wenn du bis jetzt vielleicht nicht unbedingt eine Verbesserung deiner Haltung in deinem Tanzen merkst, bedeutet es noch ganz und gar nicht, dass die Übungen nicht funktionieren.
Wir wissen, dass sie funktionieren!

Sie brauchen nur Zeit, bis man spürbare langfristige Ergebnisse sieht.

Es ist nicht das Ziel, das wir dauernd im Fokus haben sollen – es ist das System bzw. das Programm, das wir im Auge behalten wollen.
Die Fußballer schauen auch nicht die ganze Zeit auf die Ergebnisanzeige in der Hoffnung, dass sich etwas zu ihrem Gunsten verändert. Sie unternehmen die notwendigen Schritte, um das Spiel zu gewinnen und bleiben dran, bis der Schiedsrichter das Spiel beendet.

Was uns von den Fußballer in diesem Beispiel unterschiedet ist, dass wir Tänzer*innen spielen, um im Spiel zu bleiben, nicht um das Spiel zu gewinnen und nach Hause zu gehen.
Es geht um den Prozess und darum, dass wir diese Schritte und Maßnahmen schätzen und auch geniessen lernen.

Ja, auch den Plank! 😉

Wie bereits öfter erwähnt, wollen wir neue positive Gewohnheiten entwickeln und sie in unseren Alltag integrieren. Das kann etwas dauern und das ist ok.

Deswegen ist es sooooo wichtig, dass du aus diesen Übungen, Drills und Trigger der letzte Woche deine Favoriten aussuchst, die du in deinen Alltag mitnehmen willst.
Das sollen Übungen sein, von denen du überzeugt bist, dass sie dir, deinem Körper und auch natürlich schlussendlich deinem Tanzen am besten tun…

 

Wir kreieren mit diesen kleinen „Alltags-Ninja-Drills“ auch unsere kleine Selfcare-Oasen im Alltag, die so wichtig sind für unser Wohlgefühl. Das ist eine tolle Nebenwirkung dieser Übungen.

Jetzt ist aber Schluss mit dem Quaseln und philosophieren!

Jetzt bewegen wir uns aber und wiederholen am besten den Conny´s Super-Drill von gestern!
Dieser umfasst einige der kritischen Übungen so gut.

 

DEINE HEUTIGEN AUFGABEN

Analysiere ein wenig, welche simplen banalen Gewohnheiten du öfters in deinem Alltag findest. Probiere dabei bis zu 10 Gewohnheiten zu definieren.
Ein Beispiel wäre:

1) Nach dem Aufstehen gehe ich ins Bad und putze mir die Zähne,

2) Ich mache mir immer wieder einen Kaffee/Tee,

3) Ich scrolle im Social Media oder lese Zeitung,

4) Ich gehe jeden Tag spazieren,
usw…

Es wäre cool, wenn du deine Lieblingsaufrichtungsübungen mit ein paar dieser häufigen Alltagsgewohnheiten bewusst und diszipliniert verbinden würdest. Dadurch hilft eine bereits etablierte Gewohnheit einer neuen sich zu etablieren.

 

Und zum Schluss gibt es hier noch einen kleinen Einblick in Conny´s Skoliose. Sie zeigt sie nicht besonders gerne, aber du gehörst jetzt zu denen, die es zu schätzen wissen, was es bedeutet, permanent an seiner Aufrichtung zu arbeiten 😉
Sie ist ein Beispiel dafür, was möglich ist, wenn man seine Gewohnheiten verändert…

 

P.S. Nicht auf den heutigen Livestream um 20 Uhr vergessen. Dort lassen wir die Woche und unsere Übungen und Erkenntnisse revue passieren. Im zweiten Teil des Livestreams besprechen  wir unsere nächste Woche.
Hier ist der Zoom-Einladungslink!