Salsa Intermediate zum Advanced Guide

In diesem Guide bekommst du auf der einen Seite einen Überblick über die Tanzbereiche, die du auf diesem Level weiter entwickeln solltest, und auf der anderen Seite viele konkrete Tipps und Lektionen, die dir helfen, weitere tänzerischen Meilensteine zu erreichen.

 

Um den bestmöglichen Lernerfolg zu erzielen, unterteilen wir diesen Guide in Solo und Partnering Skills.
Denn spätestens auf diesem Level ist es für unsere tänzerische Entwicklung besonders effektiv, wenn wir uns unserem Solotanzen widmen.

Dies bedeutet, dass du alleine ohne Partner (und oft auch ohne Musik) an bestimmten Bereichen wie Spins, Bodymovement, Footwork und Musikalität arbeiten und durch verschiedene Drills und Übungen diese Bereiche nach und nach verbessern solltest.

 

Wenn du das tatsächlich gezielt übst, wirst du merken, wie dadurch auch deine Partnering-Skills besser werden. 😉
Noch etwas Wichtiges bevor du in diesen Guide eintauchst:
Wir empfehlen dir von ganzem Herzen unsere Beginner, bzw. Improver Guides zumindest zu scannen oder besser noch  ganz durchzugehen.
Dort werden sehr viele essentielle Prinzipien und Tools besprochen, von denen du vielleicht noch nichts weißt. Dieser Guide baut jedoch nahtlos darauf auf.

Fortschritt in diesem Kurs

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Wichtig bevor du beginnst…

Wie du bereits weisst, es ist wichtig die richtigen Inhalte zu lernen aber es ist genauso wichtig sie in der richtigen Reihenfolge anzugehen. Tanzen im Allgemeinen ist eine komplexe Fähigkeit, die aus vielen kleineren (auch komplexen) Fähigkeiten zusammengesetzt ist.

Sie bauen idealerweise aufeinander auf und brauchen daher vor allem Zeit sich zu setzen, damit die neue komplexere Fähigkeit Raum hat umgesetzt und weiterhin automatisiert zu werden.

In dieser Sektion stellen wir die Voraussetzungen für dieses Level vor, damit du dein Tanzen besser einschätzen kannst.

Voraussetzungen für dieses Level

1
  • Dein Timing-Gefühl  ist sattelfest und sicher
  • Erweiterter Basic Flow ist bereits automatisiert
  • Du kennst bereits ein paar (simple) Footwork-Variationen wie Susie Q und Co.
  • Basic Lead & Follow „Regeln“ sind bekannt und das Prinzip des Body Lead auch
  • Du hast bereits einige Figurenvariationen kennengelernt und du schaffst sie fliessend in Verbindung mit dem Basic Flow zu kombinieren

Wenn du diese Voraussetzungen noch nicht erfüllst, dann empfehlen wir dir den Improver zum Intermediate Guide.
Du kannst natürlich diesen Guide „konsumieren“ auch wenn du noch nicht soweit bist. Es soll dir nur bewusst werden, dass es wenig Sinn hat, komplexe Fähigkeiten zu lernen, wenn die Fähigkeiten, auf denen sie basieren noch nicht etabliert sind. 😉

Hier unten sind Lektionen, die Begriffe wie Basic Flow und Body Lead erklären, falls du sie noch nicht in dieser Form kennst:

Basic Flow in der Umsetzung

 

Als erweiterten Basic Flow bezeichnen wir den Modus, in dem wir dieselben Elemente vom Basic Flow tanzen, aber sie mit alternativen Handhaltungen und Positionen ergänzen.

 

Body Lead

 

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Solo Skills für Intermediate Level

Musikverständnis vertiefen

2
Musikalität ist eine zentrale Salsa-Komponente und eine wichtige Quelle vieler Bewegungskonzepte. Erst durch das Verständnis der verschiedenen musikalischen Ebenen werden viele (neue) Bewegungen besser greifbar und intuitiver nachvollziehbar.
Daher empfehlen wir dir an dieser Stelle, ganz viel Salsa-Musik zu hören ohne dabei zu tanzen. Wir können es kaum genug betonen, wie eine profunde Musikalität dein Tanzen verwandeln kann. 
Höre Salsamusik und probiere mit der Zeit auch die Charakter-Unterschiede zu erkennen.
Hörst du bereits, wann sich die rhythmische Grundlage in einem Salsa-Song ändert. Das wäre nämlich der Anlass, unser Tanzen daran anzupassen. 😉
Ein schöner Nebeneffekt von diesem bewussten Hören ist, dass jedes Lied und damit auch jeder Tanz eine zusätzliche Ebene und Dimension bekommt. Dadurch wird der Tanz bedeutungsvoller und reicher.
Im folgenden Video erkläre ich die typische Salsasong-Struktur und wie diese unseren Tanz beeinflussen kann.
Und hier ist diese Struktur in einem konkreten Beispiel zu sehen:

By the way – all das zählt nicht wirklich, wenn du immer noch Probleme mit dem Basic Timing hast, sprich, wenn du immer wieder „die 1“ verlierst oder den quick-quick-slow-Rhythmus noch nicht automatisiert hast.
Sorry, aber Basics first!
Dann haben nämlich die coolen Sachen mehr Platz und machen auch mehr Sinn. 😉

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Footwork-Repertoire ausbauen

3

Das Footwork wird auf dem Intermediate Level ein immer wichtigeres Thema für unser Tanzen. Durch ein versiertes Footwork bekommt unser Tanzausdruck eine verspielte, kreative Note. Außerdem macht es uns noch flexibler für das „Trouble Shooting“ während des Social Dancing.

Wer kennt nicht die ungewollten Situationen während eines Tanzens, in denen ein raffiniertes Footwork sehr behilflich werden kann, um aus einer verzwickten Lage eine Art „Häppy Accident“ machen zu können. 😉

Deswegen lege ich dir unseren Kurs Footwork Prinzipien ans Herz.
Dort findest du die Prinzipien und Tools für ein flottes Footwork und natürlich auch einige Drills und Übungen zum Mitmachen.
Häppy Feet! 🙂

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Bodymovement bzw. Styling in den Paartanz integrieren

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Diese Komponente macht einen rieeeeesigen Unterschied in unserem Tanzen. Als „Feeling“ bezeichnen viele dieses Latino-Gefühl, nach dem sich viele Mitteleuropäer sehnen – und genau das wird durch die Fähigkeit gefördert, seinen Körper zur, in und mit der Musik zu bewegen.

Dieses Gefühl ist keine Magie, die man entweder hat oder nicht. Es ist etwas, das auf Grundlagen und Prinzipien aufgebaut ist und erlernt werden kann. Punkt!

In unserem Kurs Bodymovement Grundlagen zeige ich zuerst genau diese Struktur und die 7 Ebenen des Afro-Latin Bodymovements.
Danach folgen die Drills und Übungen, die du zusammen mit mir machen kannst/sollst, um deine „Bodymovement-Kilometer“ zu sammeln.
Genau, Kilometer!

Denn bis jetzt sollte dir schon klar geworden sein, dass die wichtigsten Bereiche im Tanzen eine gewisse Zeit und Übung brauchen, um gemeistert und automatisiert zu werden. 😉
Weitere Figuren zu erlernen, ohne dich dem Footwork oder Bodymovement zu widmen, wäre natürlich absolut möglich, aber es würde ein großer Teil fehlen.

Das berühmte Feeling, die Verspieltheit und damit auch die Kreativität werden durch das Bodymovement und Footwork sehr gefördert.

In diesem Bodymovement-Kurs liegt unsere Priorität (vor allem für das Partnerwork) in dem Entdecken und Meistern des  Swing Cubano (Brustkorbschwingung).
Denn diese Bewegung verleiht deinem Tanzen eine ordentliche Portion „Feeling“. 😉

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Drehtechnik verfeinern

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Die Figuren auf dem Intermediate Level werden immer komplexer und meist kommen mehr Drehungen hinzu. Das weißt du sicher auch ohne mich! 🙂

Allerdings drehen nicht nur Follower mehr! Auch Leader können mit ihren Drehungen den Tanz viel kontrastreicher und abwechslungsreicher gestalten (siehe Leaders Squeeze Turns im Salsa Intermediate Bausteine Kurs).

Daher ist es super wichtig, dass du dich mehr deiner eigenen Drehtechnik widmest.

Es reicht, wenn du möglichst oft sehr kurze Dreh-Drills machst, um deinen Körper an die „Dreh-Situation“ zu gewöhnen.

Hier sind  ein paar Lektionen aus unserem Spin-Guide, die für dieses Level besonders wichtig sind zu meistern.

 

Spotten für flotte Drehungen

 

Spot Quick-Turns

 

Ein super Tipp für gelaufene Drehungen (insbesondere Inside Turn)

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Partnering Skills

Erweiterten und alternativen Basic Flow automatisieren

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Im Intermediate Level wird es mit Figuren und verschiedenen Bewegungskonzepten so richtig bunt und abwechslungsreich.

Allerdings bedeutet das, dass du bis zu diesem Zeitpunkt die Aufgaben aus dem Improver to Intermediate Guide gemeistert haben solltest. Hast du den Basic Flow und die Elemente darüber hinaus längst automatisiert? Wenn ja, dann bist du hier richtig!

 

Auf dem Intermediate Level solltest du auch den erweiterten bzw alternativen Basic Flow in dein Tanzen voll integrieren.
Solltest du den Begriff Basic Flow noch nicht kennen, hier ist eine kurze Fassung der Erklärung:
Basic Flow beschreibt ein fliessendes Tanzen der Basic Elemente nacheinander, ohne den Grundschritt dazwischen zu tanzen. Die Reihenfolge der getanzten Elemente sollte immer verändert werden können.

Der alternative bzw. erweiterte Basic Flow wird eben mit alternativen Handhaltungen und Varianten von den Basic Elementen ausgebaut.

Hier ist ein Video, in dem wir das Prinzip vom Basic Flow anwenden und alle getanzten Elemente ansagen:

 

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Kreatives Kombinieren der bekannten Figurenkonzepte

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Probiere zum Beispiel bekannte simple Figuren wie Inside Stop (Presentation) oder einen Inside Turn mit möglichst vielen unterschiedlichen Handhaltungen zu tanzen.

Du wirst merken, manche Haltungen gehen leichter, manche brauchen eine Anpassung und wiederum andere sind sehr ungewohnt.
Genau da liegt das Potential für deine Kreativität. 😉

In folgendem YouTube Tutorial (aus 2015!) zeigen wir dieses Prinzip in Action. 😉
?????Video 7 Handhaltungen mit Beispiel?????????

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Ressource und Raum für Styling kreieren

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Wir wollen auf diesem Level unsere Figuren mit Styling individualisieren und sie dadurch „optisch aufwerten“. 😉

Allerdings braucht das Styling auch seinen Raum, damit es nahtlos in unseren Tanz integriert wird. In den folgenden 3 Lektionen zeigen wir ein wichtiges Konzept, das sehr viele Ressource in unserem Tanzen (z.B. für das Styling) kreieren kann. Es ist wichtig, dass du die Videos in dieser genannten Reihenfolge ansiehst.

 

CBL – für klare Richtung auf 3 und 7 sorgen:

 

CBL – Mehr Effizienz durch Lead Projection-Prinzip:

CBL – Zeit für Styling!

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Styling mit der freien Hand

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Hier sind zwei Lektionen, in denen wir zuerst die Funktion und anschließend auch das Styling mit der freien Hand zeigen:

Der freie Arm im Salsa – die Funktion
Der freie Arm im Salsa – das Styling

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Lead & Follow Grundlagen ausbauen

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Lead & Follow benötigt auf diesem Level noch mehr Aufmerksamkeit als bisher, da es die neue Komplexität der Intermediate Figurenkonzepte verlangt.

Wir werden nicht müde immer wieder die Bedeutung von Body Lead zu betonen. Hier noch einmal die drei besten Übungen, um unser Body Lead&Follow zu fördern:

 

Solo-Übung für eine bessere Connection zwischen dem Führungarm und unserem Rumpf:

 

Partnerübung #1 für Body Lead
Partnerübung #2 für Body Lead

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Die Intermediate Milestone-Moves

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Als Milestone Moves bezeichnen wir bestimmte Figurenelemente, für die wir einen „tänzerischen Gangwechsel“ betätigen müssen.
Es sind Moves, für deren korrekte Ausführung wir eine Art Step-Up in unseren körperlichen Fähigkeiten bzw. in unserem Verständnis benötigen.
Gleichzeitig sind das auch Moves, die unseren Tanz auf das nächste Level heben bzw. uns zum nächsten tänzerischen Meilenstein führen, da sie eine nächste Dimension an Dynamik und Kontrast mit sich bringen.

Hier sind ein paar von diesen Intermediate-Level-Klassikern:

Für mehr zu diesen und weiteren Intermediate Level Bausteinen besuche bitte den Kurs Salsa Intermediate Bausteine.

Doppeldrehung

Copa

360 Cross Body Lead

Dieses von vielen Leader sehr begehrte Element findest du in der Kategorie Salsa Basic to WOW!
Hier ist eine von drei Lektionen zum 360:

Leaders Squeeze Turns

 

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Tools für eine geschmeidige Bewegung im Paar

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Irgendwie ist es manchmal wie verhext mit dieser geschmeidigen Bewegung im Paar – wir wissen oft nicht ganz, welche Teile unseres Körpers wir mehr und welche weniger oder gar nicht bewegen sollen.

 

Langsam bekommen wir aber ein besseres Körpergefühl und immer mehr Kontrolle über gewisse Bewegungen. Allerdings, dürfen wir uns jetzt nicht entspannen, denn je länger wir unerwünschte Bewegungen in unserem Tanzen weiter behalten, desto schwieriger wird es sie später loszuwerden.

 

In den folgenden Lektionen aus unserem umfassenden Kurs Salsa Grundlagen und Prinzipien zielen wir genau auf dieses Thema!

 

Was soll sich/darf sich im Paartanz bewegen

 

Was soll sich nicht im Paartanz bewegen

 

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