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DIESE Phase müssen alle durch – aber nicht alle schaffen es!

Warst du schon mal in einem Workshop, in dem du ein tänzerisches Aha-Erlebnis hattest?
Ein neues Bewegungskonzept, neue Technik … etwas, das dir gezeigt hat:
„Der Weg, wie du bisher getanzt hast, war nicht optimal. Das hier ist jetzt viel besser!“

Du probierst es im Workshop – und es funktioniert tatsächlich gut!
Du freust dich und denkst dir: passt, ich hab’s!

Sorry, aber du hast’s (noch) nicht!

Du verstehst vielleicht das neue Konzept, du kannst es im kontrollierten Rahmen des Workshops umsetzen –
aber das heißt noch lange nicht, dass du es inhaliert hast.
Sprich: Du kannst es noch nicht auf der Tanzfläche beim Social Dancing abrufen!

Je fundamentaler das neue Konzept, desto unwahrscheinlicher ist es, dass du es gleich 1:1 auf die Tanzfläche auf Dauer mitnimmst.

Ich sehe das immer wieder bei meinen Coachees im Einzelcoaching.
Wir arbeiten z. B. an einem grundlegenden Bewegungskonzept, das ihre Bewegungsgewohnheiten stark verbessert –
genau darum geht’s ja im Coaching.

Sie merken: Es wird viel besser.
Sie freuen sich.
Und dann kommt sie – die Messy-Phase! 🤯

Das ist die Phase, in der du dich noch voll auf diese eine Technik konzentrieren musst, damit es funktioniert –
wenn du abgelenkt bist, geht gar nichts!
Zum Beispiel auf dem Social Dancefloor! 🎯

In dieser „Messy Phase“ kämpfen nämlich die alten Bewegungsgewohnheiten mit den neuen.
Der Körper kennt sich nicht mehr aus, und du hast das Gefühl: Es geht gar nichts mehr!

Was tun?
Das wird dir nicht gefallen:
Länger am Üben bleiben und die neuen, gewünschten Gewohnheiten so lange drillen, bis sie automatisiert sind.

Es klingt nicht nur logisch – das ist es auch!

Und ich sage das nicht nur – ich mache es selbst!
Ich sehe auch bei mir, dass manche Dinge einfach mehr Übungszeit brauchen, bis sie richtig sitzen.
Es dauert manchmal, bis eine neue Technik für mich arbeitet – auf der Tanzfläche.
Bis dahin muss ich für sie arbeiten. 🤷‍♂️
Von nix kommt nix!

Es wäre schön, wenn’s ohne die Messy Phase gehen würde …
Aber da müssen wir eben alle durch!

Denn auf der Tanzfläche wollen wir im Moment sein, oder? Nicht im Kopf.
Deshalb müssen wir so lange an dem Konzept arbeiten, bis es automatisiert ist und ein Teil unserer natürlichen Bewegung wird.

Mein lieber Freund und Champion-Coach Robert Royston sagt:
Der Unterschied zwischen Amateuren und Champions: Die Ersteren üben, bis sie es können – die Letzteren, bis sie es gar nicht mehr falsch machen können!“

Du musst aber kein Champion sein, um einfach ein bisschen länger und öfter an dem zu arbeiten,
von dem du eh weißt: Es verbessert dein Tanzen. 😉

Häppy Sonntag,
Dado