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Es war alles weg!

Ich schreibe diesen Newsletter auf dem Weg von Klagenfurt (Conny fährt, ich schreibe). 
Wir haben bei einer befreundeten Tanzschule (Tanzeria) Workshops zum Thema Salsa FlowTM unterrichtet.
Nach dem Workshop ist etwas sehr Interessantes passiert.
Dieses Phänomen beobachte ich bereits seit Jahren.

In den 3 Stunden Unterricht haben praktisch alle Teilnehmende ihre Art zu tanzen spürbar verändert.
Ihre Bewegung ist geschmeidiger geworden. 
Die Führung klarer. 
Der Ausdruck präsenter.

Conny und ich waren mit ihrer Transformation so richtig zufrieden. Sie haben es auch selbst gemerkt und richtig genossen! Der Durchbruch war spürbar! 
Aber das ist nicht das Phänomen.
Das kommt erst…

Nach den Workshops war gleich eine Party angesetzt. 
Das war echt toll, weil es im Freien war! 
Wir platzen vor Neid, weil wir in unserer Tanzschule keine Partys im Freien machen können.
Dado, komm zur Sache! 🙄
Ok, ok…

Also, das Phänomen...
Bei der Party haben die meisten Teilnehmenden wieder genauso getanzt wie VOR dem Workshop! 😫
A.L.L.E.S. weg!
Einfach so!
Als wären sie nie da gewesen 20 Minuten davor. 
Pfutsch! Verdampft! Weggefegt!

Allerdings war ich nicht überrascht. 
Es erinnert mich nur jedes Mal, dass wir (alle) auf einer (never ending) Mission sind!

Denn nur, weil wir es ein Mal verstanden haben, oder ein Mal umgesetzt haben, heisst es noch laaaaaange nicht, dass wir es auf der Tanzfläche – im real life – auch abrufen können.🤷‍♂️
Das ist die Realität!
Und das habe ich seit langer Zeit akzeptiert und kann mittlerweile gut damit umgehen.
Sonst wäre es längst sehr frustrierend geworden.

Es ist ein laaaanger Weg vom Verstehen zum Abrufen auf der Tanzfläche.

Wir alle tragen unsere über Monate oder Jahre „trainierte“ Bewegungsgewohnheiten und Instinkte mit uns.
Auf der Tanzfläche, mit Musik und unter einem gewissen Druck, agieren wir hauptsächlich geleitet von diesen Instinkten.
Sie sind wie Schwerkraft. Sie ziehen uns immer in ihre Bahn!
Es braucht also viel mehr Aufwand, Wiederholungen und Geduld, als es uns lieb ist, um neue Bewegungsgewohnheiten zu etablieren. 
Im Leben wie im Tanz!

Je eher wir dieses Phänomen – kein Problem – akzeptieren, desto eher werden wir Schritte unternehmen, die uns von Regen in die Sonne bringen!
Interessanterweise ist Akzeptanz auch die letzte Phase der Trauer! 🧐
So wissen wir, dass wir es überwunden haben und damit weiter leben können.

Akzeptanz ist also nicht das Ende – sondern Anfang!

Damit möchte ich dich ermutigen öfter und länger an deinen Basics zu arbeiten und sie immer wieder polierst.
Nicht bis du es ein Mal kannst – sondern bis du es gar nicht mehr anders machen kannst. 
Bis es zur zweiter Natur geworden ist.
Bis es sich wie Laufen oder Radfahren anfühlt.
Dann dient es dir auch auf der Tanzfläche. 🎯

Übrigens, es gibt eine fundamentale Sache, die wir in den letzten Jahren in fast jeder Stunde erwähnen!
Diese haben wir jetzt in ein YouTube Video verpackt!👇

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Mehr Informationen

Wenn du es schaffst, aus diesem Bewegungskonzept eine zweite Natur zu kreieren, dann bist du top!
Aber…
Es geht nicht von heute auf morgen…
Und das ist ok…

Häppy Dancing,

Dado