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„Mehr Spannung im Arm!“ – bitte nicht

„Mehr Spannung im Arm!“
Den Satz hast du bestimmt zig mal gehört.
Gut gemeint – und trotzdem passiert danach meistens genau das, was wir verhindern wollen:
Der Arm wird hart, die Bewegung steif, langsam und forciert.
Genau darum ging's am Dienstag in unserem wöchentlichen SDA-Member-Live-Training.

Wenn dein Körper Stress spürt – Rücklage, eine Drehung überrascht dich, du bist zu weit oben – springen die Muskeln rund um deine Wirbelsäule auf sie drauf.
Wie Bodyguards auf die Präsidentin.
Im Alltag wichtig – auf der Tanzfläche eher… naja. 😅

Deine Muskeln können nämlich auf drei Arten arbeiten:

1) Konzentrisch – sie werden kürzer
2) Isometrisch – sie halten fest
3) Exzentrisch – sie arbeiten, während sie länger werden

Nummer 2 ist die Verspannung.
Nummer 3 ist das, was wir beim Paartanz fast immer brauchen.

Denke Körperspannung als GEGENspannung.
Deine Füße drücken den Boden weg, deine Wirbelsäule wächst nach oben.
Wie ein Zelt, das zwischen zwei Punkten eingespannt ist.

Der ganze Körper ist an – und oben trotzdem frei.
Das gibt schöne Linien. Und dein:e Partner:in spürt dich klar, ganz ohne Kampf.

Das ist deswegen so essentiell, weil du diese Spannung in jedem Moment neu dosierst – je nach Situation mal mehr, mal weniger.
Deshalb hilft eine Pauschal-Ansage „Mehr Spannung im Arm!“ so wenig.
Deine Hände müssen eigentlich mit deinen Füßen „kommunizieren“.

Hier ist eine tolle Sekunden-Übung:
Spring kurz hoch und lande weich.
Beim Landen fangen dich deine Beine samt allen Gelenken sanft ab, während sie nachgeben.
Genau diese Position ist dein Startpunkt für jeden Tanzschritt.

Häppy Dancing,
Dado

PS:
Jeden Dienstag üben wir genau solche Dinge live und ganz praktisch mit unseren Membern – die Aufzeichnung vom Körperspannungs-Live-Training wartet schon im Mitgliederbereich.
Hier wirst du (mit Rabatt) Member der Academy!