Hast du schon mal Tänzer beim Tanzen beobachtet und sofort erkannt, um welchen Stil es sich handelt – auch ohne Musik oder spektakuläre Figuren?
Dieses besondere „Feeling“ hat nichts mit einer endlosen Zahl an Moves oder komplizierten Schritten zu tun.
Es steckt etwas viel Tieferes dahinter – und genau das verpassen viele Tänzer jahrelang.
Worum geht’s wirklich?
Viele Social Dancer denken:
„Wenn ich noch mehr coole Figuren lerne, wird mein Tanz interessanter und attraktiver.“
Ohne diesen spezifischen Aspekt, wird es aber dazu leider nie kommen!
Denn der wahre Zauber steckt in Meisterung der Tanzstil spezifischen Grundbewegung – dem Kern, der jeden Stil einzigartig macht.
Ohne diese Bewegung wirken selbst perfekte Schritte oft leer oder einfach steif und ausdruckslos.
Konkrete Beispiele:
Latino-Tänze: Contra-Bodymovement
Standard: Schwung und Sway
Swing-Tänze: Bounce und Swing
Kizomba: Jinga
Tango Argentino: Walk und Körper-Linien
Wenn du sofort erkennst, welcher Tanz getanzt wird, liegt das genau an dieser Grundbewegung – selbst ohne Musik oder Schritte.
Warum ist das so schwer?
Es braucht Zeit und Geduld, diese Bewegung zu verinnerlichen und in den Paartanz zu integrieren.
Sie in den Paartanz einzubauen, fühlt sich anfangs ungewohnt an – aber genau das macht die Essenz aus.
Übe diese Grundbewegung alleine.
Vergiss Paartanz und Figuren für einen Moment. Lass deinen Körper diese Bewegung erforschen.
Bring die Bewegung langsam in deinen Paartanz ein.
Am Anfang fühlt es sich vielleicht komisch an – aber mit der Zeit wird es natürlich und jede Figur bekommt mehr Leben.
Warum lohnt sich das?
Meistere diese Grundbewegung und du wirst…,
…tiefer in diesen Tanz eintauchen.
…den Tanz und seine Facetten besser verstehen.
…schneller und leichter eine gemeinsame Schwingung mit dem Partner finden.
…besser die Musik in den Tanz integrieren.
…intensiver und emotionaler den Tanz erleben.
Das ist keine strenge Regel, sondern eine liebevolle Erinnerung:
Da wartet so viel auf dich auf der Tanzfläche!
Häppy Dancing
Dado