So viele Social Dancer verstehen Timing im Paartanz falsch – oder zumindest nicht vollständig.
Timing sagt nicht nur, WANN wir Tanzschritte zur Musik setzen.
T.m.ng ist AU.H d.s G.fü.l, wie l.nge e.ne B.weg..g da.ern s.ll – un.bhä.gig v.n den Sc.ritt.n!
Genau das habe ich im Satz oben angewendet.
Und auch beim Timing dieses Newsletters. Normalerweise kommen die kurzen Tanz-Impulse mittwochs und die tieferen Impulse sonntags.
Dieses Mal kommt der Minuten-Impuls am Donnerstag.
Trotzdem erscheinen weiterhin 2 Newsletter pro Woche.
Also…
…genauso können wir Tanzschritte auslassen, hinzufügen oder anders anordnen – solange die Gesamtdauer der übergreifenden Tanzbewegung gleich bleibt.
Mit anderen Worten:
Wenn du die gleiche Tanzbewegung, z. B. eine Basic-Rechtsdrehung, mit weniger oder mehr Schritten vertanzen kannst, dann ist dein Advanced-Timing-Skill 🎯!
Dann besitzt du nicht nur Basic-Timing, das direkt an konventionelle Tanzschritte gebunden ist.
Du kreierst Freiheit. Raum für Dynamik, Styling und Musikalität.
Das sagt sich leicht. Die Umsetzung? Nicht ganz so fluffig.
Das sehen wir täglich in unserem Unterricht – online und in Präsenz:
Es ist schwer, die ausgetretenen Pfade der Grundschritte und Muster zu verlassen.
Verständlich!
Aber genau dieser „Gangwechsel“ ist der wahre Game Changer im Paartanz.
Gerade am Dienstag haben wir das in unserem wöchentlichen Livestream am Beispiel von Cha Cha Cha geübt.
Für viele SDA-Member war das augenöffnend.
Timing ist also nicht nur langweiliges „Takthalten“.
Timing ist das Gefühl, welche Funktion oder Aktion WANN stattfinden soll.
Wichtiger Hinweis für dich:
Dieses Gefühl braucht systematische Übung – von alleine wird das nix.
Und mit bloßem Figurenlernen kommst du ihm garantiert nicht näher.
Eher im Gegenteil…
Häppy Dancing,
Dado