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Warum deine Lead & Follow Signale nicht ankommen

Manchmal passt eigentlich eh alles in einem Tanz – und trotzdem fehlt etwas Entscheidendes.
Es fehlt eine harmonische Connection zum Partner.
Du bist sicher im Takt. Die Figuren laufen…
Du fühlst dich eigentlich gut, stabil.

Und trotzdem… verlierst du deinen Partner immer wieder. Du kannst seine oder ihre Bewegungen nicht so richtig antizipieren und geschmeidig darauf reagieren.
Kennst du das?

Wie ein Handy mit vollem Akku – aber mit schlechtem Empfang. 
Die Energie ist da. Aber das Signal kommt trotzdem immer nur abgehackt an.

Ich habe in Vergangenheit oft erwähnt:
Fokus auf Timing und auf den aktiven Bodendruck – das bleibt dein tänzerisches Fundament. 

Besonders wenn's stressig beim Tanzen wird. 
Wenn du dich auf den aktiven Bodendruck für mehr Stabilität und Körperspannung und auf das Timing fokussierst – dann kreierst du ein solides Fundament für den Paartanz!

Aber – und das ist etwas, das mir im Unterricht in letzter Zeit immer wieder auffällt:
Wenn deine Arme nicht wirklich mit deinem Körper verbunden sind, verpufft irgendwie alles andere.

Du kannst im perfekten Timing sein. Du kannst perfekt den Boden spüren. 
Aber wenn deine Schultern hochziehen und deine Arme ihr eigenes Ding machen – dann gehen deine Signale verloren. 

Was ich gerade in meinem Tanzunterricht oft mit meinen Teilnehmenden übe, ist ein simpler Gedanke:
Schulter nach unten und nach außen bewegen.

Klingt fast zu einfach, oder? 

Aber probier's mal: Wenn du deine Schulter bewusst nach unten und ein kleines Stück nach außen bewegst, aktivierst du automatisch deine Rückenmuskulatur. Und plötzlich hängen deine Arme nicht mehr einfach nur dran – sie sind Teil von dir. Verbunden mit deinem Rumpf und damit auch mit deinen Beinen. 
Und dann passiert was Schönes.

Die Spannung fließt von den Füßen über den Rücken in die Arme. Und von den Armen zurück. Dein Partner spürt dich klarer. Du spürst deinen Partner deutlicher, verbundener und gleichzeitig sanfter.

Das klingt einfach! 
Die Sache ist nur die:
Diese Aktivität im Schulter/Rücken-Bereich soll immer an bleiben!
Das ist die Herausforderung!

Also – wenn du das nächste Mal auf der Tanzfläche merkst, dass irgendwas bröckelt, check mal drei Sachen:
– Timing
– Aktiver Bodendruck (über den Ballenstand)
– Schulter nach unten und außen

Das sind quasi deine drei Rettungsanker. 

Und wenn du die irgendwann automatisiert hast, brauchst du im Stress nicht mehr nachzudenken. Dein Körper weiß dann, was zu tun ist.

Probier's aus beim nächsten Tanzen und schau mal, was sich verändert.

Häppy Dancing, 
Dado
P.S. 
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