Newsletter

3 einfache Regeln, die unsere (Tanz)Beziehung gerettet haben! 😅

Einer von euch spürt etwas beim Paartanz.
Der andere spürt etwas ganz anderes.
Und beide sind sich sicher, dass das Problem beim Gegenüber liegt.

Genau hier wird Paartanz zum Verstärker.
Er macht schnell sichtbar, was zwischen zwei Menschen passiert, und vergrößert es um ein Vielfaches – das Schöne und das Herausfordernde.
Kleine Macken leuchten im Tanzlicht plötzlich in 4K.

Letzte Woche in einem meiner Tanz-Coaching-Calls:
Er sagt:
„Sie ist so schwer bei den Drehungen!“
Sie sagt:
„Er haut mich bei den Drehungen um!“

Die Frage ist nur: Wer hat recht?
Die Antwort: beide!

Er hat sehr viel und sehr kräftig mit den Armen geführt.

Ihr Körper hat dann genau das gemacht, was jeder gesunde Körper macht, wenn er hin- und hergerissen wird:
Er macht dicht und versteift sich.
Die Wirbelsäule will geschützt werden.
Also spannt sie an, ganz automatisch.
Ich nenne das den Survival-Mode.

Wenn ihr Körper steif wird, wird sie langsam und schwer – auch für sich selbst.
Also hatte er recht!
Sie aber auch! Denn erst durch seine harte und unberechenbare Führung hat sie sich überhaupt versteift!

Dann zieht und reißt er noch mehr, weil sie nicht reagiert.
Sie wird noch fester.

Ein perfekter Teufelskreis. 🙈

Lange Rede, kurzer Sinn:
Die zwei haben über ein Gefühl gestritten, das sie gemeinsam erzeugt haben.

Übrigens, die Lösung hatten wir in 10 Minuten:
Mit dem Kissing-Connection-DrillTM und der Tropfenführung-MethodeTM haben beide im Nu erleichtert geseufzt: „Ach sooooooo… Das ist ja easy!“

Unsere 3 Regeln – plus Bonus

Bei Conny und mir war das auch nicht immer harmonisch beim Tanzen.
Jaaaa, wirklich!
Wir arbeiten bis heute daran – mal mit mehr, mal mit weniger Geduld miteinander.

Über die Jahre haben wir dafür 3 Regeln entwickelt, die ein wahrer Game-Changer für uns waren – hoffentlich helfen sie dir auch!

Regel #1: Keine Korrekturen auf der Tanz-Party!
„Du bist so steif!“ mitten auf der Tanzfläche bringt genau gar nichts.
Feedback beim freien Social Dancing ist wie ein ernstes Beziehungsgespräch mitten im Supermarkt – es endet selten gut.
Auf der Tanzfläche versuchen wir, das Beste aus dem Moment zu machen, in kleinen Dingen Freude zu finden und einfach weiterzutanzen.
Erst wenn ihr gezielt ÜBT, ist Zeit zum Analysieren, Optimieren und Feedbackgeben.

Regel #2: In ICH- oder WIR-Form sprechen.
„DU ziehst mich!“ macht die Tür zu.
„ICH fühle mich gerade festgehalten“ macht sie auf.
„WIR sind an dieser Stelle zu langsam!“ kommt besser an als „DU bist zu langsam!“
Mit der ICH- oder WIR-Form kann dein Gegenüber viel mehr anfangen, weil es sich nicht angegriffen fühlt.
So erfährt es, was du spürst, und kann darauf reagieren.

Regel #3: Recht bekommen oder eine gute Beziehung führen? Beides geht nicht gleichzeitig.
Im oberen Beispiel hatte sie recht, denn er hat sie beim Drehen in Bedrängnis gebracht.
Er hatte auch recht, denn sie war schwer und langsam beim Drehen.
Zweimal recht und trotzdem ein blödes Gefühl – weil sie sich die Schuld gegenseitig in die Schuhe geschoben haben.

Bonus-Regel #4: Grundsatzthemen, die ungelöst bleiben, brauchen Hilfe von außen!
Holt euch professionelle Unterstützung!
Die zwei von oben waren danach sichtlich erleichtert und voller Freude! Davor haben sie aber jahrelang(!) damit gekämpft und immer wieder gestritten!

Unsere allererste Privatstunde bei einem internationalen Instruktor (Edie „The Salsa Freak“, im Jahr 2005) hat unsere (Tanz-)Beziehung transformiert. 😅
Ganz ungeplant haben Conny und ich in dieser Stunde kaum getanzt, dafür aber viele unserer Konflikte gelöst. Diese Stunde war sooooo hilfreich und wichtig für uns!
Ohne Edie hätten wir uns damals nur im Kreis gedreht.

Die Sache beim Paartanz ist die:
Selbst sonst harmonische Beziehungen werden auf der Tanzfläche manchmal ganz schön gefordert.
Aber wie und warum?
Die vielen Aufgaben beim Paartanz bringen uns oft an den Rand unserer Kapazitäten. Dann fühlen wir uns überfordert und reagieren nicht immer aus unserer Stärke heraus. Wenn beide gleichzeitig überfordert sind, wird es unangenehm.

Klarheit ist hier das wichtigste Tool. Wenn beide wissen, woran es tatsächlich liegt, und darauf vertrauen, können sie gemeinsam daran arbeiten.
Die Ungewissheit, wer was wann und wie tun soll, ist dagegen sehr frustrierend.

Diese Hilfe kann Beziehungen retten – so wie bei uns vor vielen Jahren! 😅

Wenn Conny und ich DIR bzw. EUCH dabei zur Seite stehen sollen, trag dich HIER unverbindlich in die Interessentenliste für unser individuelles Tanz-Coaching ein.
Ein Klick reicht, und du bist schon auf der Liste.
Demnächst werden ein paar Plätze frei!

Häppy (entspanntes) Dancing!
Dado

Findest du diesen Newsletter hilfreich und empfehlenswert?
Dann schicke diesen Link deinen Tanzfreund:innen und lass sie auch davon profitieren!