Newsletter

Vergleichen ohne Drama – dein neuer Super-Skill!

Die erweiterte Podcast-Version dieses Newsletters:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Buzzsprout. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Wir hören diesen Satz ständig:
„Vergleiche dich nicht mit anderen.“

Klingt nett. Aber ist ziemlich realitätsfern.
Denn wie soll das bitte gehen – in einer Welt voller Tanzvideos, Socials, Instagram-Stories und Tanz-Festivals?Natürlich vergleichst du dich. Wir alle tun das.

Du siehst andere auf der Tanzfläche – und dein Kopf denkt sofort:
„Wow. So locker, so elegant. Warum kann ich das nicht?“

Hier ist eine Erinnerung an dich:

Du vergleichst ihre Spitze des Eisbergs – also das, was du siehst – mit DEINEM kompletten Innenleben.

Du siehst, was sie dir zeigen. 
Du siehst aber nicht, was sie durchgemacht haben, um so weit zu kommen.
Nicht, wie oft sie geübt haben. 
Nicht, was sie dafür geopfert haben.

Nicht ihre Unsicherheiten, ihr Talente, ihre körperlichen Voraussetzungen.
Und vor allem siehst du nicht, was sie eigentlich nicht können – und du vielleicht schon.


Was du siehst, ist das Ergebnis.
Was du nicht siehst, ist der Preis.
Du siehst oft nur, was sie sie dir zeigen (wollen)!

In den allermeisten Fällen würdest du ihr ganzes Leben – mit allem, was dazugehört – gar nicht mit deinem tauschen wollen.

Deshalb hier ein produktiverer Ansatz:

Wenn du schon vergleichst (was völlig okay ist!) – dann mach es produktiv, analytisch und konkret.

Frag dich:

  • Was genau gefällt mir an dieser Person?
  • Welche Eigenschaft, welches Detail spricht mich an?
  • Ist das etwas, das ich selbst lernen oder trainieren kann?

Statt „Wow, diese Person tanzt so schön (und ich nicht!)“
lieber:

„Sie hat eine tolle Aufrichtung.“, oder

„Er hat super schnelles Footwork.“, oder

Ihre Armbewegungen sind elegant UND präzise.

Und dann geh einen Schritt weiter:

Wie könnte ich mir diese Fähigkeit aneignen?

Was muss ich dafür üben?

Ist mir das überhaupt wert?


Die Power dieser Herangehensweise ist, dass wir aus dem Vergleichs- und Ego-Modus herauskommen und in einen Tüftler- und Analyse-Modus wechseln. Das ist viel produktiver. 

Hinweis:
Wenn du an einer spezifischen Fähigkeit arbeitest, musst du dabei akzeptieren, dass andere Bereiche in deinem Tanzen für kurze Zeit eventuell schlechter werden oder bestenfalls stagnieren. 

Denn: Fokus heißt vor allem Verzicht auf Vieles, was nicht im Fokus ist – zumindest temporär. Bis du diese neue Fähigkeit so weit geübt hast, dass du sie automatisierst. 
Dann gilt es, sie in dein gesamtes Tanzsystem zu integrieren. 


Es ist ein never-ending-Prozess. Je eher wir es akzeptieren, desto eher können wir uns auf die produktiven Schritte fokussieren.

Letztendlich:

Der einzige echte Vergleich, der zählt, ist der mit dir selbst.
Vergleiche dein heutiges Ich mit deinem vergangenen-Ich und mit deinem zukünftigen Ich.

Frag dich konkret:

✅ Bin ich HEUTE (in einer spezifischen Fähigkeit) besser als noch vor einem Monat oder vor einem Jahr?

✅ Wird mein zukünftiges Ich mir dafür danken und stolz sein, dass ich HEUTE drangeblieben bin?

Wenn ja – dann bist du sowas von auf dem richtigen Weg.
Bleib dran und mach mehr davon!

PS:

Du willst wissen, wie du solche Skills ganz konkret aufbauen kannst – Schritt für Schritt, stressfrei und ohne Show-Off-Druck?

Dann schau dir unsere Social Dancing Academy von innen an – dort lernst du genau das. Ohne Vergleich. Aber mit echter Veränderung.

Erhalte wöchentlich diese Tanz-Tipps per Email!👇