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Weitere Informationen„Wir haben zu viel von allem und zu wenig vom Richtigen.“
Dieser eine Satz hat mich so richtig erwischt.
Conny und ich haben einen Podcast mit dem Grazer Psychologen, Psychiater und Buchautor Michael Lehofer gehört.
Und auf einmal waren da so viele Parallelen zum Paartanz, dass wir beide kaum aus dem Schmunzeln rausgekommen sind.
Lehofer beschreibt eine Gesellschaft voller Überfluss – und trotzdem voller Frust.
Sein Begriff dafür:
„Verwöhnung als Spiegel der Vernachlässigung.“
Man gibt Menschen nicht das, was sie wirklich brauchen. Stattdessen tröstet man sie mit Ersatzmitteln. Schnell verfügbar. Immer mehr davon.
Das Ergebnis?
Übersättigung bei gleichzeitiger innerer Leere.
Die Parallele zum Paartanz:
Unendlich viele Figuren lernen. Immer noch eine mehr.
Aber das Tanzgefühl? Bleibt irgendwie… leer.
Du tanzt mehr und genießt weniger. Das ist kein Zufall.
Lehofer hat dafür einen überraschenden Ausweg:
„Verzicht als Weg zum Genuss.“
Wenn wir verzichten, werden unsere Sinne wieder frei.
Frei für tieferen Genuss. Frei für echtes Erleben.
Übertragen auf die Tanzfläche:
Wenn wir aufhören, ständig neue Figuren zu lernen – auch nur für kurze Zeit – entsteht plötzlich Raum.
Raum für Gefühl für die eigene Bewegung.
Raum für Gefühl für den Partner.
Raum für Gefühl für die Musik.
Dann spricht er über Sucht.
Und das hat gesessen:
„Sucht bietet eine der Hauptmöglichkeiten, sein Leben zu versäumen — weil man die Wahrnehmung der Welt versäumt.“
Und weiter:
„Suchtmittel machen eher süchtig, wenn sie leicht verfügbar sind. Das sagen alle Studien.“
Endlose Figuren ohne SubsTANZ und Gefühl?
Die bekommt man überall. In jedem YouTube-Video. In jedem Instagram-Post. In fast jeder Tanzschule.
Leicht zu kriegen. In Hülle und Fülle. Wie Zucker im Supermarkt.
Die echte SubsTANZ hingegen?
Viel zu selten.
Über SubsTANZ wird zwar viel geredet – aber zu wenig gelebt. Oder unterrichtet.
Denn das ist der schwierigere Weg.
Conny und ich sind ihn schon seit vielen Jahren gegangen.
Es war eine der leichtesten Entscheidungen unseres Lebens. Es gab für uns keine andere Option!
Lehofer spricht dann noch über Monogamie.
Nicht viele Dinge oberflächlich ausprobieren. Sondern eine Sache dafür in die Tiefe gehen. Wirklich erkunden.
Dort liegt die wahre SubsTANZ.
Und dann sagt er etwas, bei dem Conny und ich geschmunzelt haben:
„Nur die Tiefe ist schwer und unerträglich. Aber nur die Oberflächlichkeit ist seicht – und genauso unerträglich.“
Die Fähigkeit, beides zu leben – darin liegt der bessere Weg.
Denn unser Motto bereits seit vielen Jahren lautet: Lebensfreude mit Tiefgang. 😉
Es kann beides nebeneinander und miteinander existieren. Wegen einander.
Denn Leben oder eben Paartanz ist nicht nur eins.
Es ist ein Gesamtkunstwerk aus scheinbar gegensätzlichen Facetten. Und genau diese Vielfalt macht daraus eine wundervolle Symphonie.
Ich wünsche dir die Kraft und die Neugier, diese Facetten zu entdecken und das Beste daraus zu machen.
Für dich. Und für alle, die mit dir tanzen.
Dado
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