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Unsere einzige Aufgabe als (Tanz)Instruktoren

Lehrerer zu sein ist zwar eine komplexe Tätigkeit, aber in Wahrheit haben wir nur eine einzige wirkliche Aufgabe: unser Bestes zu geben, um unsere Kursteilnehmer*innen einfühlsam von ihrem „Standort“ abzuholen und sie zu ihrer nächsten Station zu bringen.

Klingt logisch? 
Klar!
Einfach?
Nö!

Warum ist so etwas Logisches nicht (immer) einfach?
Weil wir Menschen auch anderen Menschen gefallen wollen. Wir sehnen uns nach ihrer Anerkennung und Respekt! Das war schon immer so und wird noch lange so bleiben.

Das Problem steckt aber in den folgenden Fragen:

Wem wollen wir gefallen?
Wen wollen wir zufrieden stellen?
Wen wollen wir beeindrucken?

Will ich meine Kursteilnehmer zufrieden stellen?
Will ich meine Kollegen zufrieden stellen?
Will ich meinen Arbeitgeber zufrieden stellen?
Will ich die Festival-Veranstalter zufrieden stellen? (Im Falle internationaler Instruktor*innen)

Wem davon möchte ich und was genau dabei beweisen?

Wenn du dir jetzt denkst:

„Na ja, es gibt sicher einen Weg allen „Parteien“ gerecht zu werden!“
Ganz sicher sogar!
Ich kenne nur niemanden, der es tatsächlich herausgefunden hat!

Die Entscheidung

Wir haben uns ganz am Anfang unserer Tanzlehrerkarriere ganz bewusst dafür entschieden, was wir mit unserer Begeisterung für das Tanzlehren bewirken möchten. Es ist der erste Satz des Artikels:

„…unser Bestes zu geben, um unsere Kursteilnehmer einfühlsam von IHREM „Standort“ abzuholen und ihnen zu IHRER nächsten Station zu verhelfen.“

Es gibt natürlich noch ein paar Ebenen, die dazu gehören, aber man kann es stark reduziert so im Raum stehen lassen.

Wie ich es bereits im gestrigen Artikel geschrieben habe, diese Aufgabe ist unser Prozess UND gleichzeitig auch unser Ergebnis.
ALLES andere ist nur ein Derivat dieser bewussten Entscheidung!

Hätten wir uns damals entschieden, primär den Festival-Promotoren oder anderen Instruktoren gefallen zu wollen, weil wir uns als respektable internationale Instruktoren etablieren wollten, hätten wir unsere Mission anders auslegen müssen als dies in den letzten 15 Jahren war.
Du weisst schon: „unser Bestes zu geben, um unsere Kursteilnehmer einfühlsam von IHREM „Standort“ abzuholen und ihnen zu IHRER nächsten Station zu verhelfen.“

Achtung – das ist unsere Entscheidung! Sie ist das Richtige für uns! Sie ist absolut gesehen weder richtig oder falsch! Es ist das Richtige für uns!

Ich sehe nur sehr viele Instruktor*innen, die diese Entscheidung noch nicht bewusst getroffen haben. Damit befinden sie sich immer wieder in diesem Dilemma und drehen sich im Kreis.

Einen gewissen Status unter den gewissen (wichtigen) Leuten zu erreichen ist keine schlechte Sache per sé. Ich empfinde es nur als primäres Ziel etwas undankbar, da es ein Fass ohne Boden ist.
Eine (positive) Bestätigung von anderen für unser eigenes Werk zu erwarten, ist meiner Meinung nach eine unersättliches Monster. Denn es ist nie genug! Es kann auch nicht erfüllend sein. Zumindest nicht langfristig…

Alles beginnt (und die innere Diskussion endet) mit einer bewussten Entscheidung. Der Rest erledigt sich unaufgeregt von selbst!

Glaub´ an dich, erst dann werden es auch andere tun,

Dance And Make A Difference

 

 

 

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